Die Wasserbüffel

Wasserbüffel sind sehr gutmütige, sensible und anhängliche Tiere. Allem Neuen gegenüber sind sie eher skeptisch. Eine beständige Beziehung zu ihren Betreuern ist darum wichtig. Sie sind jedoch auch sehr neugierig. So siegt zuletzt meist der "Gwunder"! 

Für die Büffelhaltung spricht auch die natürliche Lebensart der Tiere. Sie ernähren sich von dem, was auf Wiese und Weide wächst. Im Gegensatz zu hochgezüchteten Tieren brauchen Wasserbüffel weder Kraftfutter noch Antibiotika und sind praktisch nie auf den Tierarzt angewiesen. Auch die Fortpflanzung spielt sich auf natürliche Art und Weise ab.

 

Die Büffeldamen geben im Vergleich zu Kühen viel weniger, dafür sehr hochwertige Milch. Die Büffelmilch wird auch "weisses Gold" genannt. 

Die Muttertiere unserer ursprünglich asiatischen Wasserbüffel kommen aus Italien. In der Schweiz leben inzwischen ungefähr 1000 Tiere.

Unsere Wasserbüffeldamen graben mit ihren Hörnern ihre eigenen Suhlen und erfrischen sich darin. Sie tun ihre Meinung gerne durch Grunzen kund, was auch in ein lautes Röhren übergehen kann. Wenn Gefahr droht, bilden Sie einen Pulk – genauso, wie es die Römer zur Zeit von Asterix und Obelix taten. Alles, was nicht niet- und nagelfest ist, untersuchen sie mit ihren Hörnern. Ebenso fühlen sie sich magnetisch zum Bauern und zur Bäuerin hingezogen. Wenn sie liebkost werden, kringeln sie den Schwanz. Mit bis zu einem Alter von 20 Jahren werden sie alt und weise.

 

Unsere Wasserbüffelstiere buhlen täglich um ihre Chefposition. Sie markieren ihr Revier und rammen mit Vorliebe ihre Dickschädel in die weiche Erde. Sie können jedoch auch ganz sanft und liebesbedürftig sein. Sie sind für den Nachwuchs zuständig und singen wie Wale, wenn sie verliebt sind. Sie bringen locker eine Tonne auf die Waage.

 

Unsere Wasserbüffelkälber sind unglaublich anhänglich und verschmust. Sie geben im Galopp so fest Gas, bis es sie in der Kurve aus der Bahn haut. Sie nehmen mit Vorliebe Fussbäder in der Tränke und erproben an der Bäuerin auch mal ihr Kampfgewicht.

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